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Ein Bonitz-Familienwappen - Klicken zum Vergrößern

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Dieses Wappen ist entnommen aus "Das große Buch der Wappen" von Ottfried Neubecker. Vielen Dank an André Bonitz. Auch im Siebmacher ist es registriert und beschrieben.

Auffällig ist die Ähnlichkeit der Symbolik im Schild mit dem Wappenvogel der Stadt Zwönitz (Sachsen). Die Bonitz-Familie, die dieses Wappen führt, stammt tatsächlich aus Kühnhaide, das heute zu Zwönitz eingemeindet ist.


Eine andere Bearbeitung dieses Wappens zeigt es in Frontalansicht und mit derselben Farbgebung, wie sie bei der obigen Darstellung durch Schraffuren angegeben war.
Dieses Wappen wurde 1962 von Peter-Michael Bonitz zugunsten der Nachkommen von Friedrich Gottlob Bonitz (1773-1840) angenommen und bei Pro Heraldica registriert. Seine väterliche Linie geht zurück bis zu Jorg Boniz (* vor 1480), Gutsbesitzer in Kühnhaide (heute: Zwönitz) in Sachsen.

Genauere Angaben zur Bedeutung der Figuren im Wappen und zu seiner Entstehungsgeschichte sind noch nicht bekannt.

Aus gegebenem Anlass möchten wir hier darauf hinweisen, dass dieses Wappen ausschließlich dann benutzt oder geführt werden darf, wenn die betreffende Person der wappenführenden Familie ihre Abstammung von dieser Familie nachweisen kann. Eine Übereinstimmung des Familiennamens allein reicht nicht aus. Alle anderen Verwendungen des Wappens sind mißbräuchlich und nicht zulässig. Bitte respektieren Sie die Rechte des Wappeninhabers!

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Wappen der Stadt Zwönitz, Sachsen
Wappen der Stadt Zwönitz, Sachsen

Hier ist das Wappen der Stadt Zwönitz (Sachsen) in zwei verschiedenen Darstellungen abgebildet.
Dieses Wappen zeigt einen blauen Sittich, der auf einem grünen Dreiberg sitzt. Die Herkunft des Wappens erklärt sich aus der Geschichte und der Nähe der Stadt Zwönitz zum Kloster Grünhain:

Zwönitz war seit ca. 1252 zum Zisterzienserkloster Grünhain zugehörig. Von dem Grünhainer Abt Johannes Funke bekam die Stadt im Jahr 1475 Wappen und Siegel zugeteilt. Das Kloster Grünhain wiederum wurde um 1235 durch Mönche des Klosters Sittichenbach im Kreis Mansfeld (östliches Harzvorland) gegründet. Bereits im dortigen Klosterwappen waren 1362 zwei Sittiche zu finden. Daher wurde dieses Symbol an den neuen Besitz weitergegeben.

Eine andere Legende sieht jedoch folgenden Ursprung des Wappenvogels:
Man erzählt sich, dass es auf einer Sitzung der Ratsherren äußerst undiszipliniert zugegangen wäre und alle wild durcheinander geschrien hätten. Der Abt meinte, es würde wie bei den Papageien zugehen und so habe die Stadt ihren Wappenvogel erhalten.



Das Wappen der Stadt Clausthal-Zellerfeld im Harz.
Die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld ist 1924 aus dem Zusammenschluß der Bergstädte Clausthal und Zellerfeld entstanden. Das neue Wappen besteht seit 1934 und lehnt sich an das alte Siegel Clausthals an, das seit 1556 bekannt ist.
Die Werkzeuge weisen auf die Bedeutung des Bergbaus für die Stadt hin, der bereits im 15. Jahrhundert betrieben wurde. Der Löwe ist der Löwe des Welfen-Hauses, da das Gebiet historisch zu Hannover gehörte. Der Gebetsstock mit der Kreuzigungs-Szene ist ein Symbol für den Begriff "Klause", eine Umschreibung für eine Stätte des Gebets.
Das Wappen von 1934 wurde 1955 zu der jetzigen Form vereinfacht.

Wappen der Stadt Clausthal-Zellerfeld

Seite zuletzt aktualisiert am: 23. Januar 2008
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